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Perth - München - OUT BACK!

02.06.2014 06:37

 

Die letzte Etappe. 

Der letzte Roadtrip bestand aus einem Luxustransporter - dem Taxi.

Nachdem die letzten Tage im "Banjos"-einem Hostel- verbracht wurden ging es dann am Montab ab zum Flughafen. 

Das wars also... 

 

8 Monate Australien flogen, zusammen mit Singapur, an mir vorbei und Vorfreude und Abschiedskummer teilten sich den 1. Platz in meinem Kopf. 
Meinen Sitzplatz und meine Erlebnisse teilte ich mir mit einem echten Münchner. 


Von der Ankunft in Australien, über den ersten Monat mit meinen Jungs, die Arbeit auf der Schaffarm, den Tripp nach Adelaide... 

Von Adelaide nach Melbourne. Der Flug nach Hobart -Tasmanien. Die Arbeit auf der Kirschfarm und alle Erlebnisse aus Tasmanien. 

Der Weg mit der Fähre und dem Auto zurück zum Festland. Der lange Weg zurück nach Perth. Das Hängenbleiben in Esperance. 

& der Abflug in Perth... 

 

& jedes einzelne Erlebnisse besteht aus dutzenden von kleinen Geschichten, mit all den Tief-, & Hochpunkten. 

 

Die unglaublich schöne Vorfreude auf alles und jeden daheim. 


Sonnenuntergang über Singapore... 20 h Flug später. Sonnenaufgang in München. 

Passkontrolle, Gepäck ... Eltern. 

Ein unbeschreibliches Gefühl. So viel hat sich verändert und doch bleibt alles beim Alten. 

& die Beiden wieder in den Arm zu nehmen habe ich mir seit Dezember so oft vorgestellt.

Kaum aus dem Flughafen ausgecheckt umarme ich erst einmal eine echte bayrische Birke und zupfe das erste Gänseblümchen nach 8 Monaten. 

FUCK YEAH - der Oberhippie mit Dreads, Poncho und dem größten Grinsen von Kopf bis Fuß ist zurück. 
Der blauweiße Himmel, die Hopfengärten, die grünen Felder... 

Mein Herz hängt halt doch in Bayern :) 

Dann die Überraschung, auf welche ich mich so gefreut habe. 

Shanice :D. 

An der Tür klingeln und den größten STAUNSMILEY ( : O) e ntgegengehalten bekommen. 
Dicht gefolgt von dem wunderschönsten Tränenausbruch und totaler Fassungslosigkeit. 
Momente für die es sich zu Leben lohnt. 
& ich merke, was wirklich zählt. keine Entfernung kann wahre Freundschft und Liebe trennen :) 
& alles war so, als wäre ich nie wirklich weg gewesen. 
 

& bayrisches Bier ist eben doch mit nichts zu vergleichen :)
Tschüss Australien -  hallo Heimat ! 

Esperance - Perth II

30.05.2014 14:19
 
& so ließ ich mein Herz in so vielen Plätzen in Australien 
 
Auch wenn ich jetzt wieder tschüss sagen muss bleibt ein Teil von mir doch immer dort. 
Das wars. Esperance 2014.
& tschüss Flunki... 
 
6°° aufstehen. 
Sachen fertig gepackt.
Mein Rucksack wiegt knappe 300 Kilo und mein Herz vor Kummer bestimmt doppelt so viel. 
Meine Kommune... 
Robert - mit seinem ADHS, immer am rumhibbeln, reden und lachen
Linda - die ruhigste Natur mit dem größten Herz für Katzen
Winna - meine geliebte australische Oma
Trudi - meine süßeste Uroma 
Dieter - der beste Kischmache, der zwar gerne einen über den Durst trinkt aber im Grunde ein herzensguter Mensch ist
Carlton - mein Opa, den ich nie hatte, der mich versorgte und behandelte, als wär ich ein Masterchefkoch ;)
Ann - welche uns die letzten Wochen bei sich aufgenommen, versorgt und mit Liebe überschüttet hat 
All - Ihr 11 jähriger Sohn, ein Computergenie und Gentleman 
 
Wir erreichen also nach meiner letzten Fahrt im Flunki um kurz vor 8 die Bushaltestelle. 
& entgegen allen Erwartungen standen sie da. 
Dieter mit einem Abschiedskisch, Winna, Robert & auf den letzten Drücker Carlton. :) 
Ein Auge weint, das andere lacht. 
& dann haben wir gewunken, gewunken ... gewunken... 
 
Tschüss Flunki... 
 
Treuestes Auto von allen, was ich mit dir durchgemacht habe... Gute Zeiten, schlechte Zeiten... Ich werde dich vermissen.  
Ich werde euch vermissen. 
  

Esperance - Kalgoorlie

30.05.2014 13:39

Ganz spontan wurde ich auf einen kleinen Roadtrip nach Kalgoorlie (km nördlich von Esperance) eingeladen. 

Dabei wurde ich ganz "aus Versehen" zur "Dangeraufkleberaufklebemaschine" 

und durfte 50 Aufkleber in ihre Arbeitsplätze an Gaspipelineschildern einweisen. 
Sie werden dort bis an ihr Lebensende im Outback festsitzen.
Der Arbeiter, welcher mich mitnahm ist dafür zuständig, die Pipeline von Esperance 
nach Kalgoorlie in Stand zu halten und zu überprüfen.
Mit jeder Menge schöner Musik und Umgebung flogen Kilometer, Bäume und die Zeit an mir vorbei. 
Einfach nur die Straße entlang fahren, das weite Buschland, die hohen Bäume, 
endlose Straße und Himmel... 
Gedanken ziehen, Züge fahren  und alles mit Musik im Hintergrund. 
In Kalgoorlie angekommen wurden Sehenswürdigkeiten abgeklappert.
 

Kalgoorlie 
 
(ca. 30.000 Einwohner) liegt in den Goldfields
 
 1887 wurde in Southern Cross Gold entdeckt, was den Goldrausch in dieser Region letztendlich auslöste. 
 
 
Unter anderem ist die Kalgoorlie Town Hall (Ecke Hannan Street & Wilson Street) aus dem Jahr 1908 ein beliebtes Touristenziel, wo zudem verschiedene Artefakte ausgestellt werden. Hier befinden sich die Touristeninformation, die Goldfields Sporting Hall of Fame sowie das Claude Hotchin Art Bequest. Zu den Museen der Stadt gehören das School of Mines Mineral Museum (Egan Street), das Goldfields War Museum (Burt Street), das Western Australian Museum (17 Hannan Street), die Australian Prospectors & Miner’s Hall of Fame (Goldfields Highway) sowie das Boulder Pharmacy Museum.
 
 Ebenfalls zählen die Boulder Town Hall mit dem Goatcher Curtain (Ecke Burt Street & Lane Street), die St Mary’s Church sowie die Bauten entlang der Burt-, Boulder- und Hannan Street zu den historischen Gebäuden der Stadt. Des Weiteren gibt es die Paddy Hannan’s Statue in Kalgoorlie und das Miners Memorial in Boulder zu besichtigen. 
 
Eines der Highlights der Arbeiterstadt ist allerdings der riesengroße Super Pit (Outram Street), einer der wohl weltweit größten offenen Tagebaustätten der Welt. In der Mine wird in 370m Tiefe, 3,5km Länge und 1,5km Weite haufenweise Gold abgebaut. Ebenfalls munkelt man, dass sich hier das weltweit größte Goldvorkommen des gesamten Erdreichs befände. 
 
Der Super Pit brachte mich fast zum Weinen. 
So schön die Schlucht auch wirkte mit all den Stufen und Steinschichten... 
Die Maschinen, der Lärm und die Tatsache, dass das Erdreich seiner Schätze beraubt wird ist richtig grausam. 
& alles nur für Materialismus. Yiei. 
 
& dass die Erdbeben in Kaloorlie etwas mit diesen 1 Kilometer tiefen Gräben zu tun hat streitet auch jeder ab. 
 
 
 
 
 
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